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Reise Sanität nach Mayrhofen (A)

Donnerstag, 21. Mai 2009
07.30h! Noch etwas verschlafen aber top motiviert treffen alle 8 Teilnehmer ein. Das Gepäck wird im geräumigen Bus verstaut. Dann geht es los Richtung Österreich. Nach einem kurzen Kaffeehalt vor der Grenze geht es weiter zur Swarovski-Kristallwelt. Nach dem anschliessenden Mittagessen bestaunen wir die faszinierende Ausstellung und der Eine oder Andere kommt nicht ohne "Swarovski-Säckli" aus dem Shop. Mit Vollgas nähern wir uns nun unserem Ziel, dem Hotel Neuhaus in Mayrhofen. Zimmerbezug, erste Saunabesuche, ein gutes Nachtessen und ein Schlaftrunk an der Bar – das war Tag Nr. 1.

Freitag, 22. Mai 2009
06.00h Gebimmel und Gemuhe weckt uns. Wir müssen heute nicht in den Stall, wir schlafen eine Runde weiter.
08.00h nächstes Aufwachen... Jetzt aber los Frühstück! Uuups... alle haben schon gegessen. Kein Stress, wir essen in Ruhe.
09.00h Glück auf - mit der Heiligen Barbara. Wir besichtigen das Goldbergwerk.
10.00h Stefan, unser fescher Guide, führt uns. Zuerst besichtigen wir die Kapelle Maria Rast. Gottesfurcht und Bergmänner seien untrennbar. So erklärt er weiter. Die Kapelle erbaut 1758, sollte erst einen anderen Platz bekommen. Dann sei aber etwas Sonderbares passiert, so wird erzählt: Ein Bergmann hätte sich am Knie verletzt. Er hätte stark geblutet. Das Blut sei auf Holzspäne getropft. Da kamen Tauben, pickten diese auf und liessen sie genau auf den Platz fallen, auf dem die Kapelle jetzt steht. Ein schöner Platz mit einer tollen Aussicht übers Tal. Aber anno 1940, am 4. April um 13.00 Uhr, passierte das Unglück. Die Kapelle stürzte zur Hälfte ins Tal. Nun steht da eine Kapelle mit nur noch einem Turm und ein grosser Teil des Vorplatzes ist auch weg. Heute ist sie eine begehrte Heiratskapelle und das Einzigartige: sie wird durch mehrere Stahlstreben zusammen gehalten! Unser nächstes Ziel das Bergwerk. In der Knappenstube werden wir mit Helm und Jacke aufgerüstet. In dunklen, tropfenden und engen Stollen laufen wir gebückt durch die Gänge. Wir bekommen einen kleinen Einblick, unter welchen Entbehrungen die Männer arbeiten mussten. In Kleinstarbeit mit Pickel und Meissel höhlten sie den Berg aus und suchten das Gold. Für eine Tonne Gold schlugen sie 200'000 Tonnen Schiefer! Die Lebenserwartung betrug daher auch nur 35-40 Jahre. Die Kirche und die Oberen bekamen das Gold je zur Hälfte, die Männer bekamen nur Staublungen, Arthritis und Artrose. Beeindruckt fahren wir zurück, beäugen noch eine Käsi, wo die eine oder andere Käse oder Honig ersteht. Nach einem ausgiebigen Picknick fahren wir ins Hotel zurück.
13.00h Freizeit = Lädelizeit. Ein tolles Oberteil und ein Dirndl wechseln die Besitzer. Die eine oder andere wird plötzlich eine zu kleine Reisetasche haben.
16.00h Maggi und Conny lassen sich vom schönen Stefan durchkneten. Leider hatte er danach keine Kraft mehr, um Rita zu massieren. Der Rest der Gruppe tummelte sich im Schwimmbad, sass in der Sauna oder im Schwitzbad.
19.00h Apero... feines Nachtessen mit noch feinerem Wein.
21.00h Ausgang... Wir lernen die Zillertaler kennen z.B Mayrhofen: 3500 Einwohner, 9300 Gastzimmer, 8000 Touristen in der Hochsaison. Der Rest bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. As Paaaast !

Samstag, 23. Mai 2009
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir mit leichter Verspätung (einzelne waren wahrscheinlich zu lange im Ausgang) nach Innsbruck. Nach der Besichtigung (mit zum Teil sportlicher Betätigung = Treppe und nochmals Treppe) der Sprungschanze Bergisel assen wir im Turmcafe unser Mittagessen. Mit einem kurzen Umweg (Navigerät und Kartenleserin waren sich nicht einig) fanden wir den Busbahnhof im Zentrum von Innsbruck. Von dort aus starteten wir unseren geführten Stadtrundgang der zirka eine Stunde dauerte. Danach erkundeten wir in kleinen Gruppen die Stadt weiter. Einzelne bildeten sich kulturell, modisch oder kulinarisch weiter. Zum zweiten Mal mit leichter Verspätung (wahrscheinlich immer noch die Nachwehen vom Nachtausgang) starteten wir zum Nachtessen, welches wir im Stiftsrestaurant einnahmen. Nach unserer zirka einstündigen Rückfahrt rundeten wir den Abend noch mit . . . . ! ab.

Sonntag, 24. Mai 2009
Letzter Tag! Nach einem üppigen, letzten Morgenessen, haben wir uns entschieden, frühzeitig die Rückfahrt in Angriff zu nehmen. Drei Punkte haben uns zu diesem Entscheid bewogen:
1. Da unsere Reise schon bald zu Ende ging, spielte das Wetter verrückt und lies einige Tränen vom Himmel fallen – Also war kein "Sünnele" angesagt.
2. Wir wollten dem Rückfahrtsverkehr aus dem Wege gehen.
3. In den letzten Tagen wurden unsere Magensäfte stark beansprucht. Wir wollten ihm nicht auch noch ein Mittagessen zutrauen und begnügten uns mit Lunchsäcklein.
Am späteren Morgen verabschiedeten wir uns von Mayrhofen und fahren zügig Richtung Schweiz. Nach einem kurzen Stau, in dem wir unsere Lunchsäcklein plünderten und einem WC Halt, kann die Feuerwehr Baar wieder auf ihre Feuerwehrsanität zählen. Vier abenteuerliche, lustige und erholsame Tage liegen schon wieder hinter uns und wir freuen uns auf die nächste Reise.

Bericht: Thomas Wettach


 

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